Biomasse-Heizungsanlage Soyen

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Übersicht

Hackgutheizungsanlage für die Wärmeversorgung der kommunalen Gebäude in Soyen

Standort

Oberer Parkplatzbereich der Grundschule in Soyen

Eckdaten

  • Zentrales Heizwerk mit einer Nennwärmeleistung von 300 kW
  • Pufferspeicher mit 10 m³
  • Zwei Hackgutlagerräume mit einem Fassungsvermögen von je 50 m³
  • Länge der Fernleitungen 800 m
  • Reduzierung der CO2-Emissionen von 150 Tonnen auf 2 Tonnen pro Jahr

Zielsetzung

Nach einer längeren Planungszeit, wo mehrere Alternativen zur Erneuerung der Heiztechnik in den kommunalen Gebäuden in Soyen diskutiert wurden, war für die Gemeinderäte klar, es gibt nur eine sinnvolle Lösung "Weg vom Öl und komplette Wärmeversorgung mit Biomasse aus heimischen Wäldern".

Ein zukunftweisendes Projekt, das von den fossilen Brennstoffen unabhängig macht und zum Klimaschutz beiträgt.

Entstehungsgeschichte

  • Im Jahr 2006 brachte der Gemeinderat Soyen das Projekt "Biowärme zur Versorgung der kommunalen Gebäude" auf den Weg.
  • Als erste Maßnahme wurden die Gebäudehüllen saniert, die auch zum Werterhalt der öffentlichen Gebäude wesentlich beitragen.
  • Im Frühjahr 2008 beauftrage der Gemeinderat das Planungsbüro Anton Stadler aus Traunstein mit der Planung der Hackgutheizungsanlage.
  • Nach einer Bestandsaufnahme der Heizungsanlagen in den Gebäuden Schule mit Turnhalle, Kindergarten, Rathaus, Feuerwehrhaus und Bauhof wurde klar, dass eine Sanierung der Heizzentralen im Lauf der nächsten 2 bis 5 Jahre unumgängliche sein würde. Aus mehreren Vorschlägen für eine Wärmeversorgungsanlage wurde als Lösung eine Hackgutheizungsanlage ausgewählt.

Projektergebnis

Das Gebäude mit den Abmessungen 14 m x 9 m wurde in Massivbauweise errichtet. Im Gebäude untergebracht sind die Heizzentrale im Untergeschoss, zwei Hackgutlagerräume und ein Lagerraum im Erdgeschoß für den Sportverein. Das zentrale Heizwerk versorgt fünf angeschlossene Gebäude mit Wärme: Rathaus, Bauhof, Kita St. Peter, Feuerwehr Soyen und Grundschule Soyen. Die Wärmeerzeugung erfolgt in einer Kesselanlage der Firma "WKWB Deutschland Kraft und Wärme aus Biomasse GmbH". Störungen der Kesselanlage werden an eine zentrale Stelle weitergeleitet. Die gesamte Fernwärmeversorgung wird über eine zentrale Leittechnik geregelt. Der gesamte Brennstoffbedarf von 800 m³ wird aus der näheren Umgebung bezogen, sodass mit dem Heizwerk auch ein Beitrag zur Förderung der heimischen Landwirtschaft erfolgt.

Kosten einschl. MwSt

  • Baukosten Gebäude 200.000 €
  • Heizungszentrale 173.000 €
  • Fernleitungen u. Gräben 71.000 €

Akteure

Verweis auf die Akteure in Form von Wiki-Links. Evtl. kurze Beschreibung der Rolle, die die Akteure spielen. Es kann entweder eine einfache Aufzählung oder eine Definitionsliste verwendet werden. Beispiele:

Beteiligte Firmen

Bauleitung
Ecker Neumaier, Maitenbeth
Planung der Biomasse-Heizungsanlage
Planungsbüro Heizung - Lüftung - Sanitär Anton Stadler, Traunstein

Weblinks

Externe Links, z.B. zu diesem Thema bei Wikipedia oder auf externe Webseiten des Projektes